Wasserrohrbruch in Jesolo

Wasserrohrbruch in Jesolo: Land unter in der Via delle Ninfee

Ein ruhiger Freitagnachmittag in Jesolo sieht definitiv anders aus. Plötzlich schoss das Wasser massiv aus dem Boden. In der Via delle Ninfee platzte eine Hauptleitung der Wasserversorgung. Das Leck verursachte innerhalb kürzester Zeit eine beachtliche Überschwemmung. Das Wasser suchte sich schnell seinen Weg in die umliegenden Straßen. Auch die Via Aquileia und die Via Bafile bekamen die nassen Auswirkungen deutlich zu spüren.

Baustelle als Ursprung des Übels

Ironischerweise passierte das Unglück genau dort, wo Arbeiter gerade das Netz verbessern wollten. Das aktuelle Projekt umfasst den Austausch der veralteten Wasserleitungen. Zudem steht eine umfassende Sanierung der Kanalisation auf dem Plan. Diese Maßnahmen sollen eigentlich verhindern, dass Regenwasser bei Unwettern schlecht abfließt. Nun sorgte jedoch das Trinkwasser selbst für nasse Füße bei den Anwohnern.

Schneller Einsatz der Rettungskräfte

Die Einsatzkräfte reagierten glücklicherweise prompt auf die Meldung. Beamte der örtlichen Polizei sperrten die betroffenen Bereiche sofort ab. Die Feuerwehr rückte an, um die Wassermassen unter Kontrolle zu bringen. Auch die Stadtspitze ließ nicht lange auf sich warten. Bürgermeister Christofer De Zotti erschien persönlich vor Ort. Er machte sich gemeinsam mit Stadtrat Carpenedo ein genaues Bild von der Lage. Später stieß Michele Bison vom Versorgungsunternehmen Veritas dazu.

Reparaturarbeiten unter Hochdruck

Die Techniker von Veritas begannen sofort mit der Schadensbehebung. Sie arbeiteten unermüdlich an der Wiederherstellung des Netzes. Trotzdem blieben Beeinträchtigungen für die Bürger nicht aus. Mehrere Haushalte in der direkten Nachbarschaft saßen vorübergehend auf dem Trockenen. Die Leitungen lieferten kein fließendes Wasser mehr. Die Experten versuchten jedoch, die Ausfallzeit so kurz wie möglich zu halten.

Ein wichtiger Schritt für die Zukunft

Trotz des aktuellen Chaos bleibt das Bauprojekt von großer Bedeutung für Jesolo. Die alten Rohre sind schlichtweg am Ende ihrer Lebensdauer angekommen. Solche Zwischenfälle zeigen, wie dringend die Stadt die Erneuerung der Infrastruktur braucht. Nach Abschluss der Arbeiten soll die Entwässerung deutlich besser funktionieren. Bis dahin hoffen die Bewohner auf trockenere Tage und einen reibungslosen Fortgang der Bauarbeiten.

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