Proteste erwartet – Regierung kündigt Härte an

Die ab Morgen 1. September 2021 gültige Erweiterung des Grünen Passes unter Anderem auf die Fernzüge wird Proteste hervor bringen. Mehrere Störungen sind bereits angekündigt. Die Regierung kündigt Härte an:

„Wenn jemand morgen den Bahnverkehr durch die Sperrung der Bahnhöfe stört, muss er sich wegen Unterbrechung des öffentlichen Dienstes beschweren. Eine Sache ist friedlich zu demonstrieren, eine andere ist, anderen Menschen Unannehmlichkeiten zu bereiten und tatsächlich eine Straftat zu begehen kompromisslos sein“.

Das schreibt Innenminister Carlo Sibilia in einem Tweet und kommentiert die Drohungen, den Bahnverkehr selbsternannter Novax-Gruppen zu blockieren.

„Jeder hat die Freiheit zu sagen, was er will, auf die Straße zu gehen, solange es höflich und respektvoll ist. Dann steht es einem auch frei, Unsinn zu sagen, denn seien wir ehrlich, es wird viel Unsinn gesagt, aber Respekt muss sein „Es ist Respekt, wenn Züge blockiert werden, wenn Leute zusammengeschlagen werden, für mich ist es Terrorismus. Es ist ein terroristischer Akt, der nicht demonstriert.“ Dies sagte der Staatssekretär für Gesundheit Pierpaolo Sileri gegenüber SkyTG 24.

Innenministerin Luciana Lamorgese spricht „die schärfste Verurteilung für die mit inakzeptablen Tönen im Netz verübten Angriffe gegen Regierungsvertreter, Politiker, Ärzte und Journalisten in Bezug auf den grünen Pass und die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung von Covid-19″ aus “ . „All diese Vorfälle werden von der Kriminalpolizei untersucht“, fährt er fort. „Drohungen und Einladungen zu Straftaten über das Internet werden nicht geduldet“, fasst er zusammen und betont, dass „Illegalitäten anlässlich von Protestinitiativen in der Nähe von Bahnhöfen, die für morgen im Netz ausgeschrieben sind, nicht erlaubt sind“.

„Ich kann auch Exzesse verstehen, ich möchte sie nicht schützen, aber ich kann sie besonders nach anderthalb Jahren Leiden verstehen. Aber für mich ist das Terrorismus – fügt er hinzu – ich glaube, dass Manifestieren ein Recht ist wie Sie es machen, das macht den Unterschied. Wenn wir nach 130.000 Toten immer noch nicht verstehen, was wir erleben, gibt es ein Problem“. Über diejenigen, die nicht auf diese Weise impfen und protestieren wollen, sagt er: „Ich rate diesen Idioten zu schweigen, weil sie „andere“ Menschen töten, ein bisschen für die Kultur, ein bisschen aus Angst, ein bisschen, weil sie es tun Sie haben einen Dialog mit ihrem Hausarzt, teilweise weil sie manche Dinge nicht verstehen, weil dies auch da ist“.

Der Ton in Italien wird rauer, die Proteste mehren sich. Die Fronten scheinen sich zu verhärten. Auch im Sxhul- und Studienbereich herrscht große Sorge über eine Bevorstehende Spaltung in Klasse A und B Studenten. Denn ein Bildungsangebot faktisch mit einer Impfpflicht zu belegen, stößt auf massive Gegenwehr in Italien und stellt ein absolutes Novum dar. Es wird auch hier schon vor gewalttätigen Ausschreitungen gewarnt. Auch Universitäts-Professoren (z.B. der Universität Venedig) schlagen sich bereits auf Seiten der ungeimpften Studenten und unterstützen diese im Kampf um freie Gesundheitsbestimmung.