Neue „Rote Zonen“ für die Osterfeiertage 2026

Sicherheit in Jesolo: Neue „Rote Zonen“ für die Osterfeiertage 2026

Jesolo bereitet sich auf den großen Ansturm vor. Die Frühlingssonne lockt tausende Urlauber an die italienische Adriaküste. Damit alle Gäste die freien Tage unbeschwert genießen können, greift der Präfekt von Venedig zu einer besonderen Maßnahme. Er erklärte bestimmte Stadtteile zu „Zonen mit besonderer Sensibilität“. Diese Regelung gilt für die Osterferien sowie die Brückentage rund um den 25. April und den 1. Mai 2026.

Wo der Aufenthalt jetzt strenger kontrolliert wird

Die neuen Vorschriften betreffen zentrale Orte im Herzen von Jesolo. Dazu gehört der gesamte Bereich von der Piazza Casabianca bis zur Piazza Marina. Auch der angrenzende Strand sowie die beliebten Plätze Piazza Mazzini und Piazza Aurora fallen unter diese Regelung. Die Grenze bildet hier die Via Roma Destra.

Zusätzlich überwachen die Einsatzkräfte die Umgebung der Busstation in der Via Equilio. Hier gilt ein Sicherheitsradius von 500 Metern um den Busbahnhof. Auch die Piazza Milano stuft die Behörde als sensible Zone ein. An diesen Orten will die Polizei gegen Gruppenbildungen und aggressives Verhalten vorgehen.

Schutz vor Kriminalität und Belästigung

Hinter der Verordnung steckt ein klares Ziel: Der Schutz der öffentlichen Ordnung. In der Vergangenheit kam es an diesen Plätzen öfter zu Problemen. Vor allem Jugendgruppen fielen durch Raubüberfälle oder Belästigungen auf. Auch Drogenhandel und Gewalt störten das zivile Leben.

Die Polizei darf nun Personen ab 14 Jahren des Platzes verweisen, wenn diese bereits polizeibekannt sind. Das gilt für Menschen, die in den letzten fünf Jahren Straftaten gegen Personen oder Eigentum begangen haben. Wer sich aggressiv verhält oder Passanten bedroht, muss mit Konsequenzen rechnen. Die Beamten nutzen bei Kontrollen sogar Metalldetektoren, um Waffen frühzeitig zu finden.

Freie Wege für friedliche Urlauber

Die Stadt möchte ihren Ruf als sicheres Touristenziel wahren. Durch die „Roten Zonen“ erhalten Bürger und Besucher ihre öffentlichen Räume zurück. Die Maßnahmen sollen verhindern, dass kriminelle Strukturen den Urlaubsspaß verderben. Wer gegen die Anordnungen verstößt, riskiert empfindliche Strafen. Jesolo setzt damit ein deutliches Zeichen für Qualitätstourismus und Sicherheit. So steht einem entspannten Eis an der Piazza Mazzini nichts mehr im Wege.

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