Entwicklung der 7-Tages-Inzidenz

In den letzten Tagen sind die Schlagzeilen von steigenden Fallzahlen bestimmt. Leider wird dabei zumeist nicht dazu erwähnt, dass diese höheren Fallzahlen auch mit einer gesteigerten Anzahl an PCR-Tests zusammen hängen. Wie in einem Bericht der New York Times Ende August berichtet, wehren sich immer mehr Fachleute gegen diese PCR-Tests und bezeichnen diese als ungeeignet. Denn diese weisen, laut der Kritik in der NYT, bereits sehr geringe Virenlasten nach. Somit erhält man eine sehr hohe Anzahl an Positiven, die jedoch durch die äußerst geringe Virenlast weder selbst erkranken, noch die Viren weitergeben können. Die genannten Experten in diesem Artikel gehen von bis zu 90 % der Testfälle aus. Legt man dies nun auf unsere Testergebnisse um, ist dies durchaus plausibel. Denn trotz gestiegener positiv Getesteter, steigen die Hospitalisierungen nicht merklich an. Auch die WHO „warnte“ zwar wegen der erhöhten positiven Fällen, berichtet jedoch in der selben Aussendung von gesunkenen Todesraten. Fazit: eine hohe Anzahl an Positiven bildet noch nicht ein erhöhtes Krankheitsbild ab.

Die Folgen

Die Folgen dieser vielen positiven Tests sind jedoch enorm. Durch die herbei getestete 2. Welle wurde beispielsweise Wien bereits von mehreren europäischen Ländern mit einer Reisewarnung versehen. Dies, obwohl die Auslastung in den Krankenhäusern mit rund 3 % bei den Normalbetten und 10 % bei den Intensivbetten verschwindend gering sind. Daher sind natürlich daran gekoppelt auch die 7-Tages-Inzidenzen mit Vorsicht zu genießen. Es spiegelt darin natürlich auch nur die Anzahl der PCR-Tests ab, die, wie wir wissen, bereits Bruchteile von Viren feststellen können. Auch im Veneto hat der bisherige und wiedergewählte Präsident, Luca Zaia, klar gestellt, dass wir im Veneto keinen Gesundheitsnotstand haben, da 95 % der positiv getesteten Fälle symptomfrei sind.

7-Tages-Inzidenz im Vergleich

Italien 17,8

Deutschland 14,9

Österreich 59,4

Schweiz 34,4

Spanien 165,6

Frankreich 105,7

Slowenien 34,4

Kroatien 34,2

Schweden 8,3

Grafik und Daten © ntv.de