Tragischer Unfall auf der A4: Unternehmer stirbt in brennendem Auto
Ein schwerer Unfall erschütterte am Mittwochnachmittag die Autobahn A4. Zwischen den Anschlussstellen Meolo und San Donà di Piave kam es zu einem Drama. Ein Autofahrer verlor dabei sein Leben. Das Unglück geschah mitten im dichten Berufsverkehr in Fahrtrichtung Triest.
Heftiger Aufprall am Stauende
Es war etwa 15:40 Uhr am Kilometer 424. Der Verkehr staute sich bereits auf dem dreispurigen Abschnitt. Schilder warnten die Autofahrer schon frühzeitig vor Behinderungen. Massimo Tabaro fuhr mit seinem BMW X1 auf der mittleren Spur. Aus bislang ungeklärter Ursache bemerkte er das Stauende wohl zu spät.
Der Unternehmer aus Thiene raste fast ungebremst in das Heck eines Lastwagens. Der Lkw hatte tonnenweise Altglas geladen. Der Aufprall war extrem heftig. Durch die enorme Wucht des Zusammenstoßes fing das Auto sofort Feuer. Binnen weniger Sekunden stand der Wagen komplett in Flammen.
Jede Hilfe kommt zu spät
Der Lastwagenfahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Er stieg sofort aus seiner Kabine und wählte den Notruf. Doch die Situation vor Ort war dramatisch. Dichter, schwarzer Rauch stieg in den Himmel. Die Flammen umschlossen das Wrack des BMWs rasant. Niemand konnte sich dem brennenden Auto mehr nähern.
Die Feuerwehr aus San Donà di Piave eilte schnell herbei. Auch Rettungskräfte und ein Hubschrauber aus Padua trafen kurz darauf ein. Die Feuerwehrleute löschten den Brand schließlich mit großem Aufwand. Für den Fahrer kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er war vermutlich sofort nach dem Aufprall bewusstlos. Die Retter konnten nur noch die Leiche bergen.
Chaos im Berufsverkehr nach Sperrung
Der Unfall blockierte die wichtige Verkehrsader komplett. Die Behörden sperrten den Abschnitt zwischen San Donà und Cessalto sofort. Der Verkehr staute sich schnell auf über fünf Kilometer Länge. Autofahrer mussten die Autobahn in San Donà verlassen.
Das führte zu einem riesigen Verkehrschaos in der gesamten Region. Auch die umliegenden Landstraßen wie die Treviso Mare blockierten völlig. Erst gegen 17:20 Uhr öffnete die Polizei die Fahrbahn wieder. Die Autofahrer konnten den Unfallort über einen Kreisverkehr umfahren. Die Bergungsarbeiten dauerten dennoch bis zum Abend an.
Wer war das Opfer?
Die Polizei hatte zunächst große Mühe bei der Identifizierung des Toten. Das Feuer hatte den Körper völlig unkenntlich gemacht. Das Auto war zudem auf eine Frau zugelassen. Am späten Abend herrschte dann traurige Gewissheit. Bei dem Opfer handelt es sich um den bekannten Unternehmer Massimo Tabaro.
Der gebürtige Portogruareser besaß eine Firma in Pramaggiore. Er war auf dem Weg zu seinem Betrieb, als das Unglück geschah. Die Justizbehörden gaben den Leichnam für weitere Untersuchungen frei. Der Unfallabschnitt gilt ohnehin als sehr gefährlich. Ein Ausbau auf drei Spuren ist dort erst für 2030 geplant. Oft führen Ablenkung und zu hohes Tempo zu solchen Tragödien.
Video und Informationen mit freundlicher Genehmigung von Vigili del Fuoco



